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V.o.n.u.: See/ Meer/ Inseln, Tempera auf Leinwand, 3 Tryptichen, 50,5 x 390 cm, 2005
Sich durch Bilder äußern, heißt die Leere lieben, heißt Kraft aus der Schwäche ziehen,
heißt gegen Stillstand und Sprachlosigkeit anarbeiten, Abwesendes durch Weniges zeigen.
Arbeiten ohne einzugreifen, ohne zu täuschen, ohne zu verändern.
Das Vorhandene sichtbar machen mit Fast- Nichts.
Alles ist potentiell vorhanden. Jeder Gedanke kann gedacht werden.
Warum das Unsichtbare sichtbar machen?
Warum etwas zeigen wollen, dessen Natur das Verbergen ist?
Wir können nicht wissen, wie viele Dinge es gegeben hat, die bereits verschwunden sind.
Ist es sinnvoll, sie neu zu erfinden?
Sind sie nie dagewesen, nur weil niemand von ihnen weiß?
Nur eins ist sicher: Das Verschwinden. C.H.
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